Wofür braucht man ein Wegmesssystem:

Ein Wegmesssystem dient zur Positionserfassung der Verfahrwege an einer Werkzeugmaschine und zur gleichzeitigen Umwandlung in ein digitales Signal.

Glasmessstab:

Bei diesem Wegmesssystem besteht Bruchgefahr! Daher ist hier darauf zu achten, dass es gegen Erschütterungen und Schläge geschützt ist. Das Wesentliche dieses System ist, dass es sehr genau arbeitet, dafür ist die Anschaffung aber auch relativ teuer.

Magnetstreifen:

Der Magnetstreifen besitzt die Vorteile, dass es in sehr rauen Umgebungen verwendet werden kann und dabei sehr kostengünstig ist. Im Vergleich zum Glasmessstab ist die Genauigkeit jedoch nicht ganz zufriedenstellend.

Drehzahlgeber:

Dieses Messsystem sitzt direkt auf der Antriebswelle der jeweiligen Verfahrensachse. Dies birgt den Nachteil, dass das Ausgleichsspiel zwischen Vorschubwelle und Werkstücktisch mitgemessen und kompensiert werden muss. Jedoch kann dies auch von Vorteil sein, da das Messsystem im Gehäuse der Maschine angebracht ist und so vor Beschädigungen geschützt ist.

Besonderheiten der verschiedenen Wegmesssysteme:

Eine weitere Besonderheit der ersten beiden Messsysteme, die hier noch erwähnt werden muss ,ist, dass durch die Anbringung der Systeme direkt am Werkzeugtisch auch Temperaturausdehnungen des Tisches mitberücksichtigt werden. Das führt dazu, dass die Systeme genauer arbeiten.

Der Glasmessstab und der Magnetstreifen werden meistens direkt am Werkstücktisch befestigt. Dies hat den Vorteil, dass bei Temperaturschwankungen die Messsysteme die gleiche Temperaturänderung erfahren. Somit kann die Wärmeausdehnung des Tisches kompensiert werden, was diese Systeme noch genauer macht.

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