MASCHINEN VERKAUFEN ? +49 (0) 7123 9570103

CNC-Maschinen und Ihre Bedeutung

Die schnell wachsende Massenproduktion unseres Industriezeitalters ist eng mit CNC Maschinen verbunden (CNC = Computerized Numerical Control). Vollständig computergesteuerte Werkzeugmaschinen ersetzten zunehmend die mechanischen aus früheren Zeiten und steigerten die Produktivität.

In nahezu jeder industriellen Fertigung ist es heute Standard, diese exakt auf eigene Werzeugmaschinen zugeschnittene Softwarelösung zu verwenden, die normalerweise mit eigenem Betriebssystem arbeitet. Interessenten an CNC Maschinen finden nachfolgend viele interessante Informationen.

Sicherheit, hohe Produktivität und gleichbleibende Qualität beim Einsatz von CNC-Maschinen

Immer schnellere Taktungen der Prozessoren der CNC führten zur schnelleren Signalverarbeitung und erlaubten Beschleunigungen bis an pysikalische Grenzen. Das führte zu wachsenden Sicherheitserfordernissen, die heute für jeden Betrieb gelten. Sie sind bei allen Technologien zu beachten, die heute über CNC Maschinen gesteuert werden. Darunter fallen alle genannten Dreh- und Fräsmaschinen oder Maschinen zum Schleifen, Lasern, Stanzen, Wasserstrahlschneiden, Gravieren, Bohren und viele mehr.

CNC Maschinen sind nicht zu verstehen als die einfache Anbindung eines Standard-Computers an eine konventionelle Werkstoffmaschine. Die passgenauen CNC Maschinen sind weit mehr: Sie sind eine exakt zugeschnittene Computerlösung, die auf die Anwendung einer bestimmten Werkzeugmaschine abgestimmt ist und optimale Fertigungsergebnisse produziert.

Im Zuge der digitalen Computertechnik steigerte sich die Produktivität in hohem Maße, ließ ebenso die technischen Anforderungen an die Maschinenbauer wie die Anwender ansteigen. Zur Entwicklung dieser Software ist eine hohe Fachkenntnis notwendig, die idealerweise neben dem Informatikbereich auch Grundkenntnisse über den Ablauf der jeweiligen Industriefertigung umfasst.

Der vollautomatisierte Ablauf mit permanenter Qualitätskontrolle produziert Großserienteile in konstant gleichbleibender hoher Qualität. Hochwertige Rechnerprogramme erhöhen gleichermaßen die Bedienersicherheit, da sie zum Beispiel ein Fehlen von Kühlschmiermittel oder einen Werkzeugverschleiß sofort erkennen. Der menschliche Fehlerfaktor ist ausgeschlossen und aus diesem Grunde sind heute in der industriellen Fertigung nahezu alle früheren mechanisch gesteuerten Maschinen durch CNC Maschinen ersetzt.

Für im Grunde jede konventionelle Maschine sind entsprechende Umbausätze erhältlich, die eine problemlose Aufrüstung auf CNC erlauben. Ebenso bietet es sich an, durch den Kauf von gut gewarteten Gebrauchtmaschinen diese Aufrüstung kostengünstig zu erzielen. Diese Alternative zur teuren Neuanschaffung senkt die allgemeinen Produktionskosten deutlich.

Typische Ausführungsformen von CNC-Werkzeugmaschinen

Bearbeitungszentrum (BAZ): Ein solches BAZ bzw. Fertigungszentrum ist eine Werkzeugmaschine, welche sich für die Komplettbearbeitung eignet. Das bedeutet, dass sie die Funktionen von Fräsmaschine, Drehmaschine und Bohrmaschine umfasst.

Fräsen/ Fräsmaschine: Eine Fräsmaschine trägt mittels rotierender Schneidwerkzeuge das Material von einem Werkstück zerpanend ab, das heißt auf mechanischem Weg in Form von Spänen. Die fräsenden CNC Maschinen sind durch drei oder mehr Bewegungsachsen gekennzeichnet, die dem Werkzeug oder dem Werkstückträger zugeordnet sind.

Drehen/ Drehmaschine: Das Fertigungsverfahren Drehen dient zur Herstellung rotationssymetrischer Werkstücke (Drehteile). Diese Rotationskörper sind im einfachsten Fall zylindrische Drehteile, in komplexeren Formen Kegel- oder Kugelflächen. Falls die Mitte der Bohrung mit der Drehachse zusammenfällt, kann auf einer CNC-Maschine zum Drehen auch gebohrt werden.

Bohren/ Bohrmaschine: Bei der Bohrmaschine, dem Gerät zum Bohren, Senken oder Reiben, denken die meisten an das übliche angetriebene Handwerkzeug. Über CNC Maschinen wird heute ebenfalls gebohrt, das heißt über computergesteuerte Maschinen zur Fertigung von Werkstücken, die nicht ohne weiteres mit der bekannten Bohrmaschine aus dem Handwerkskasten im Keller zu vergleichen sind.

Schleifen/ Schleifmaschine: Schleifmaschinen sind grundsätzlich Werkzeuge zum Glätten von Oberflächen. Früher betrieb man sie mit Hand und Fuß, heute normalerweise über elektrische Energie und höchste Formen der Automatisierung, zum Beispiel über CNC Maschinen zum Schleifen.

Laserschneidanlage: Das Durchtrennen von Festkörpern mittels kontinuierlicher oder gepulster, das heißt zeitlich abgegrenzter Laserstrahlung, heißt Laserschneiden. Das Verfahren dieser CNC Maschinen findet Anwendung zum Beispiel bei komplexen zwei- oder dreidimensionalen Umrissen, bei äußerst präzisen und schnellen Verarbeitungen oder falls eine berührungslose und nahezu kraftfreie Bearbeitung erforderlich ist.

Wasserstrahlschneidanlage: Hier erfolgt eine Trennung von Werkstücken über das sogenannte Wasserstrahlschneiden. Dieses Fertigungsverfahren aus der Hauptgruppe des Trennens wird in CNC Maschinen zum Beispiel zum Säubern von Oberflächen oder zum Gussputzen eingesetzt.

Gravieren/ Graviermaschine: Heute wird in der Drucktechnik eine moderne CNC Graviermaschine eingesetzt. Sie bringt Schriften oder Grafiken auf einen metallischen Körper. Die Prägung von Taschentüchern erfolgt mit einer Walze, deren Mantelfläche ebenfalls mittels einer solchen Graviermaschine bearbeitet wird.

Bandsäge: Dahinter stecken CNC Maschinen, deren Werkzeug aus einem Bandsägeblatt besteht, das zu einem geschlossenen Ring verschweißt ist. Bandsägen finden Verwendung beim Sägen unterschiedlicher Materialien, zum Beispiel Hölzer, Kunststoffe, Metalle oder Textilien, Leder und ähnliche Stoffe.

Tafelschere: Diese motorisch oder handbetriebenen Werkzeugmaschine, ebenso als Schlagschere bekannt, schneidet zum Beispiel Blechtafeln, Kunststoffplatten oder Pappkartonagen. Über eine CNC Tafelschere sind lange und gerade Schnitte durchzuführen, deren Schnittlänge normalerweise bei 2 Metern liegt und problemlos bis zu 15 Metern erweiterbar ist.

Erodiermaschine: Die Bearbeitung von elektrisch leitenden Materialien erfolgt über CNC Maschinen, die ein Funkenerosionsverfahren gebrauchen. Dieses Funkenerodieren ist ein thermisches Fertigungsverfahren für leitfähige Materialien. Es beruht auf elektischen Entladevorgängen (Funken), die zwischen der Elektrode als Werkzeug und dem leitenden Werkstück erfolgen.

Maschinen zur Blechbearbeitung: Hierunter fallen zerteilende und umformende Maschinen für alle Arten von Blech. Blechzuschnitte werden zum Beispiel durch Biegen, Falzen oder Richten weiterverarbeitet. Je nach gewählter Bearbeitungsstrategie sind hier diverse CNC Maschinen zur Blechbearbeitung im Einsatz.

Drahtwickelmaschine: Diese spezielleren CNC Maschinen, zum Beispiel für die Draht-, Kabel- und Elektroindustrie, für diverse Walzapparate und Walzmaschinen oder für alle möglichen angetriebenen Rollenmaschinen, eignen sich generell für das Formen und Schneiden von separaten Federprodukten aus der Drahtspule.

Drahtfeder: Eigene CNC Maschinen dienen zur organisierten Fertigung verschiedener Drahtfedern, die als Oberbegriff dienen für beispielsweise Druck-, Zug- und Schenkelfedern, Spannringe, Mikrofedern oder Kupferspulen, bis hin zu Kontakt- und Ringfedern.